ThomasMesse - was ist das?
Logo der ThomasMesseThomasMesse: Das ist eine Gottesdienstform, die vor über 30 Jahren in Finnland entstand. Dort wird sie jeden Sonntag abend gefeiert - mit Hunderten von Besuchern.
ThomasMesse: Das ist ein Gottesdienst für alle, die auf der Suche sind. Für alle mit Fragen und Zweifeln. Für alle, die eine Heimat suchen.
In vielen Orten in Deutschland wird die ThomasMesse gefeiert. Ihren Namen hat sie von dem sprichwörtlich gewordenen "ungläubigen Thomas", dem Jünger, der erst sehen und fühlen wollte, bevor er glauben konnte.
"Das ist ein Gottesdienst für die, die sich nicht so sicher sind", so hat eine Besucherin die ThomasMesse beschrieben.
Ihre besonderen Kennzeichen sind:
- die ThomasMesse wird von einer Gruppe aus Ehren- und Hauptamtlichen gemeinsam vorbereitet und gestaltet
- die GottesdienstbesucherInnen werden eingeladen, sich in einer "Offenen Zeit" selbst zu beteiligen: man kann z.B. zum stillen Gebet an einem Seitenaltar eine Kerze anzünden, eigene Bitten und Fürbitten auf einen Zettel schreiben, sich persönlich segnen und salben lassen, das seelsorgerliche Gespräch suchen, über die Predigt sprechen ...
Die Arbeitsstelle Gottesdienst der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck lädt einmal jährlich zu einem „Netzwerktreffen“ aller ThomasMessen-Initiativen ein. Die Erfahrungen aus den verschiedenen ThomasMessen werden ausgewertet, gemeinsame Standards erarbeitet und praktische Fragen diskutert. Zwischen den Treffen wird das Netzwerk vom Sprecherkreis vertreten, der auch das jeweils nächste Treffen zusammen mit der Arbeitsstelle Gottesdienst vorbereitet.
